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Neun Monate voller Klimaschutz im Alltag sind vorbei. Wir blicken zurück.

Letztes Jahr im Oktober begann die erste Phase unserer Selbstexperimente. Die Idee dahinter: Wir bringen Klimaschutz in den Alltag der Menschen! Auf spielerische Art und Weise, zum Ausprobieren in Experimentform – Scheitern ist ausdrücklich erlaubt –, im Austausch miteinander. Um damit CO2 einzusparen und das individuelle Klimabewusstsein zu vergrößern. Es ging uns darum, zu inspirieren, zum Nachdenken anzuregen und Selbstwirksamkeit in Sachen Klimaschutz spürbar zu machen.

 

Mit 15 Selbstexperimenten in den alltagsnahen Handlungsfeldern Ernährung, Mobilität und Konsum gab es eine große Auswahl. Vom Veganismus über Verpackungsmüll bis zu eigenen Solarzellen war vieles mit dabei.

Wer hat mitgemacht?

Wir freuen uns sehr, dass 41 Menschen mit uns experimentiert haben und insgesamt 56 Selbstexperimente durchgeführt wurden. Gemeinsam haben wir so ca. 10,4 t CO2 -äq eingespart. Zum Vergleich: Das ist in etwa so viel wie ca. 63.000 km Autofahren.

 

Auch gemeinsam mit einer Schulklasse der 4. Stufe experimentiert. 20 SchülerInnen haben sich intensiv mit dem Thema Plastik beschäftigt und im Anschluss vier Wochen lang das Selbstexperiment „No Plastic!“ durchgeführt. Damit haben sie zusätzlich 25,3 kg CO2äq eingespart.

Mit Studierenden gab es zudem online-Workshops, in denen das Projekt ausführlich vorgestellt wurde. Auch hier haben sich Experimentphasen mit intensivem Austausch angeschlossen. Denn dieser, das haben wir gelernt, ist besonders wichtig und wertvoll.

Hier in unserem Blog findest du Berichte von Menschen, die Selbstexperimente durchgeführt haben. Sie teilen ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse. Schau mal rein!

 

 

Was ist drum herum passiert?

Begleitet wurden die Experimentierenden von uns und unseren Klimacoaches. Das sind Menschen, die das Projekt begleiten und tolle Klimaschutz-Tipps geben. Sie unterstützen, beraten und motivieren den eigenen Alltag klimaschutztechnisch unter die Lupe zu nehmen.

 

Innerhalb der neun Monate des Experimentierens haben wir regelmäßig Themenabende veranstaltet – um ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen und natürlich um den Fokus auf bestimmte Themen zu lenken. Denn der Austausch von Erfahrungen, Wissen oder auch Frust ist sehr wertvoll, wenn man versucht den eigenen Alltag umzukrempeln. So haben wir uns z.B. bei einem Themenabend mehr über nachhaltige Geldanlagen erfahren, einen Filmabend über positive Zukunftsgeschichten veranstaltet und das Thema Photovoltaik vertieft. Immer mit Zeit für Gespräche.

 

 

Und das war´s nun? Natürlich nicht. Wir machen weiter!

Die letzten Wochen haben wir unsere Selbstexperimente überarbeitet und um die neue Kategorie „Klimaknaller“ erweitert.

Es gibt nun also zwei Möglichkeiten Klimaschutz in den eigenen Alltag einziehen zu lassen: täglich die eigenen Routinen im Selbstexperiment hinterfragen (Selbstexperimente) oder sich einmal gründlich informieren, eine Entscheidung treffen und damit dauerhaft und ohne weiteres Nachdenken CO2 sparen (Klimaknaller). Du entscheidest, auf was du mehr Lust hast oder was besser in dein Leben passt.

 

 

Ende Oktober starten neue neun Monate voller Klimaschutz.

Zum Auftakt laden wir ein: 29. Oktober, 18:00 – 19: 30, online. Anmeldung unter susanne.veith@kit.edu, dann gibt’s den Zugangslink per Mail.

 

Wir zeigen die neuen Experimente und Klimaknaller, stellen die Klimacoaches vor und erklären genau wie du loslegen kannst.


 

Kontakt

Sarah Meyer-Soylu

sarah.meyer@kit.edu  |  +49 721 608-23993

 

Eva Wendeberg

eva.wendeberg@kit.edu  |  +49 721 608-24841

 

Susanne Veith

susanne.veith@kit.edu  |  +49 721 608-26348

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