Regional & Saisonal

Das Experiment

Du kaufst Produkte aus der Region und damit gleichzeitig auch saisonal ein, denn Tomaten, Gurken und Erdbeeren wachsen hier im

Winter nicht.

 

Was muss ich genau tun?

  • Finde Informationen, Inspirationen und Rezepte für saisonales Obst und Gemüse.
  • Schau beim Einkaufen genau hin. In vielen Bioläden gibt es Schilder, die auf Regionalität hinweisen. Ansonsten: Frag nach!
  • Hab Spaß am Kochen mit neuen Ideen und Zutaten! Kohl und Kürbis zum Beispiel gibt es im Winter in super vielen spannenden Varianten.

Die Dokumentation

Damit wir die CO2-Einsparungen deines Experiments berechnen können, musst du dokumentieren was du genau gemacht hast.

Und das geht so:


Vor dem Experiment (zwei Vergleichswochen)

  • Du wiegst zwei Wochen lang die Menge an Obst und Gemüse, die du konsumierst.
  • Dabei teilst du das Obst und Gemüse in folgende fünf Kategorien ein: Übersee-Obst (z.B. Ananas, Kiwi, Mango, Maracuja), Import-Obst bzw. Gemüse (aus der EU) und Regionales-saisonales Obst bzw. Gemüse (aus Deutschland). Diese Zahl [in g] teilst du uns über unsere Online-Dokumentationsplattform mit.
  • Erfasse diesen Vergleichswert möglichst neutral und lass dich nicht von der Idee des Selbstexperiments beeinflussen. Iss also zwei Wochen lang, wie du immer isst.

 

Während des Experiments (1-9 Monate)

  • Du wiegst wöchentlich, welche Mengen an Obst und Gemüse [in g] du je Kategorie gekauft hast. Übersee-Obst (z.B. Ananas, Kiwi, Mango, Maracuja), Import-Obst bzw. Gemüse (aus der EU) und Regionales-saisonales Obst bzw. Gemüse (aus Deutschland).
  • Deine Werte trägst du direkt auf unserer Online-Dokumentationsplattform  ein.
  • Ziel ist es, die Mengen in der Kategorie regional-saisonal zu steigern und die anderen zu reduzieren. Hinweis: Schränke hierbei nicht deinen Obst- und Gemüsekonsum ein. Im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln (insbesondere tierischen) ist das bereits eine recht klimafreundliche Ernährungsweise.

Der Hintergrund

Warum führt das Experiment zu weniger CO2-Emissionen und damit zu mehr Klimaschutz?

 

Damit hier eine CO2-Einsparung möglich ist, wird nur Obst und Gemüse der Saison gekauft, denn nicht alles wächst zu jeder Jahreszeit bei uns. Der Blick in den Saisonkalender verrät, was in welchem Monat bei uns wächst – und damit nicht sehr weit transportiert oder im Gewächshaus beheizt werden muss. Somit werden Transporte über weite Strecken hinfällig, was gleich mehrere Vorteile hat. Gemüse und Obst kann länger an der Pflanze reifen und muss nicht vor der natürlichen Reifezeit geerntet werden. Plastikfolien zur Frischhaltung während des Transports werden nicht benötigt (zum Beispiel bei Salatgurken). Transportemissionen werden eingespart. Lokale Bauern werden unterstützt. Aber Achtung, der Teufel liegt im Detail! Vor allem die Kombination – regional UND saisonal – verspricht CO2-Einsparungen. So können beispielsweise deutsche nicht-saisonale, und daher im Kühlhaus gelagerte, Äpfel einen ähnlich großen oder sogar größeren
Fußabdruck haben, als Äpfel aus Neuseeland, wenn der Apfel im Frühjahr oder Frühsommer konsumiert wird (1). Sehr hilfreich ist hier den Blick in einen Saisonkalender für Obst und Gemüse zu werfen. Ein weiterer Tipp, um direkt Einfluss auf die ökologischen Auswirkungen beim Konsum von Lebensmitteln zu nehmen, ist der Einkauf. Wenn möglichst auf Einzelfahrten als Ergänzungseinkäufe verzichtet wird und das Fahrrad statt dem Auto genutzt wird, können weitere CO2-Emissionen eingespart werden. Weiteres zum Thema Mobilität kannst du im Selbstexperiment „Mein Auto hat Pause“ lernen.


Infolinks

Quellen
(1) Ifeu 2009: Ökologische Optimierung regional erzeugter Lebensmittel: Energie- und Klimagasbilanzen; www.ifeu.de/landwirtschaft/pdf/Langfassung_Lebensmittel_IFEU_2009.pdf


Kontakt

Sarah Meyer-Soylu

sarah.meyer@kit.edu  |  +49 721 608-23993

 

Eva Wendeberg

eva.wendeberg@kit.edu  |  +49 721 608-24841

 

Susanne Veith

susanne.veith@kit.edu  |  +49 721 608-26348

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