mein geld fürs  klima

Die Idee

Viele Menschen sind gegen Atomkraft oder den Ausbau der Kohleenergie. Was dabei häufig nicht bedacht wird: Das eigene Geld auf der Bank kann gegebenenfalls für die Finanzierung genau solcher Projekte genutzt werden. Viele konventionelle Banken (u.a. Deutsche Bank, Hypo Vereinsbank, Commerzbank) investieren so beispielsweise in den Bau von Minen und Kraftwerken. Genau hier kannst du entscheiden, denn durch die Wahl deiner Geldanlage kannst du bestimmen, in welche Projekte in der Zukunft investiert werden soll. Und dadurch lässt sich auch der persönliche Produkt-CO2-Fußabdruck verringern. Der Wechsel zu einer Bank, die eine klimafreundlichere Zukunft finanziert steht an! Aber Vorsicht: Begriffe wie „klimafreundlich“, „ökologisch“ oder „nachhaltig“ sind im Finanzwesen nicht geschützt. Ebenso gibt es keine einheitlichen Mindeststandards für eine nachhaltige Geldanlage. Aber worin unterscheiden sich die nachhaltigen Banken von den konventionellen? Die klimafreundlichen Banken berücksichtigen in ihrer Anlagestrategie vor allem Aspekte des Klimaschutzes. Das bedeutet, dass sie Unternehmen, Technologien und Projekte unterstützen, deren Ziel es ist, die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren (adelphi, S. 3/4). Mögliche Banken sind: GLS Bank, Triodos Bank, Umweltbank, Ethikbank und ProCredit Bank. Bei der Verbraucherzentrale findet sich eine Auflistung aller Anlagekriterien bei Banken mit Nachhaltigkeitsstandards.


Wie lange soll das Experiment dauern?

1-2 Wochen zum Informieren. Im besten Fall handelt es sich dann um einen einmaligen Wechsel von einer konventionellen zu einer klimafreundlichen Bank.


Für wen ist das Experiment gedacht?

Für alle, die ihr Geld bisher bei konventionellen Banken anlegen und in Zukunft klimafreundliche Projekte unterstützen möchten.


Welche Wirkung soll das Experiment haben?

Anstatt in heikle Finanzprodukte, Branchen oder Firmen zu investieren, werden mit dem Geld gezielt klimafreundliche Unternehmen oder Projekte unterstützt. Diese tragen dazu bei, dass weltweit weniger CO2 ausgestoßen wird


Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

Man muss sich über mögliche Banken und deren Konditionen/Dienstleistungen (bspw. Bargeldversorgung) informieren, um entscheiden zu können, welche Bank am besten zu den persönlichen Bedürfnissen passt. Vor dem Wechsel müssen gegebenenfalls Gespräche mit der aktuellen Bank geführt werden. Dank dem Zahlungskontengesetz, das seit September 2016 in Kraft getreten ist, müssen einen alle Banken beim Bankwechsel unterstützen.


Wie läuft die Dokumentation ab?

Neuerung! Ab sofort ist eine anonyme online-Dokumentation an uns möglich. Alle, die ihr Geld umgezogen haben, können uns ihre Dokumentation ganz einfach übermitteln.

Wie geht es? https://geodat.shinyapps.io/kia_selbstexperiment/ besuchen, unten auf der Seite das Selbstexperiment auswählen und die drei Fragen auf der sich öffnenden Seite beantworten. Pseudonym einfügen und auf absenden klicken.


Kontakt

Sarah Meyer-Soylu

sarah.meyer@kit.edu  |  +49 721 608-23993

 

Eva Wendeberg

eva.wendeberg@kit.edu  |  +49 721 608-24841

 

Susanne Veith

susanne.veith@kit.edu  |  +49 721 608-26348

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