Mein Auto hat Pause

Das Experiment

Let‘s move! Fahrrad fahren und zu Fuß gehen ist angesagt! Du vermeidest ab jetzt regelmäßige Fahrten mit dem Auto. Dazu wählst du eine Strecke, die du normalerweise mit dem Auto zurücklegst – und steigst für die Laufzeit des  Experiments auf klimafreundlichere Alternativen um.


Was muss ich genau tun?

  • Lege eine oder mehrere Strecken fest, die du im Experiment ohne das Auto zurücklegen möchtest. Dies könnte der Weg zur Arbeit, die Fahrt ins Fitnessstudio, das „Eltern-Taxi“ oder die Einkaufstour zum Supermarkt sein.
  • Überlege dir, auf welche Verkehrsmittel du umsteigen könntest – und steige um!
  • Prüfe dein Fahrrad auf Verkehrstauglichkeit, lade dir Apps für den ÖPNV herunter.
  • Tipp: wir haben Regenhosen, die wir zeitweise verleihen.
  • Tipp für den Schulweg: bildet kleine Gruppen von Kindern, die gemeinsam zur Schule laufen/fahren. Das macht sowieso mehr Spaß und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Die Dokumentation

Damit wir die CO2-Einsparungen deines Experiments berechnen können, musst du dokumentieren, was du genau gemacht hast.

Und das geht so:

 

Vor dem Experiment (zwei Vergleichswochen)

  • Teile uns über die Online-Dokumentationsplattform mit, wie lang die Strecke ist [in km].
  • Gib dort auch die Anzahl der Tage pro Jahr an, an denen du die gewählte Strecke normalerweise mit dem Auto zurücklegst.
  • Beachte dabei auch Ferienzeiten: Zum Beispiel beträgt die Anzahl der Arbeitstage im Jahr 2020 in Baden-Württemberg 253 Tage, wobei die persönlichen Urlaubstage noch nicht abgezogen sind. Schultage gibt es im Jahr ca. 190.


Während des Experiments (1-9 Monate)

  • Teile uns wöchentlich über die Online-Dokumentationsplattform mit, mit welchen alternativen Verkehrsmitteln du deine gewählte
    Strecke zurückgelegt hast.

Der Hintergrund

Warum führt das Experiment zu weniger CO2-Emissionen und damit zu mehr Klimaschutz?

 

Der Verkehrssektor ist in Karlsruhe für ein Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich (1). Dabei bestimmen PKWs in Deutschland mit rund 85 % der Fahrleistung immer noch das Verkehrsbild (2). Gleichzeitig müsste das Auto oft gar nicht zum Einsatz kommen, denn rund die Hälfte der gefahrenen Strecken sind weniger als 5 km lang (3). Wenn wir unsere Gewohnheiten so umstellen, dass wir öfter mal aufs Auto verzichten, sparen wir CO2 ein. Dies fällt vielen Menschen bei regelmäßigen Strecken leichter, da sich dann eine neue Routine einstellen kann.


Und natürlich kann ein Wechsel auch andere Vorteile mit sich bringen: Mehr Bewegung an der frischen Luft beim Fahrradfahren, weniger Stau und Baustellen-Ärger und endlich mal zum Lesen kommen in der Bahn. Gleichzeitig werden die Straßen entlastet, die Feinstaubbelastung sinkt und es gibt weniger Verkehrslärm, je mehr Menschen umsteigen. Viele gute Gründe also, das Auto öfter mal stehen zu lassen (4).

 

Infolinks

 

Quellen

(1) www.karlsruhe.de/b3/verkehr/verkehrsbefragung/HF_sections/content/1588154694748/Ergebnisbericht_Karlsruhe_Endversion_5cac6d1bdcd25.pdf
(2) www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/fahrleistungen-verkehrsaufwand-modal-split#personenverkehr

(3) www.karlsruhe.de/b3/verkehr/verkehrsbefragung/HF_sections/content/1588154694748/Ergebnisbericht_Karlsruhe_Endversion_5cac6d1bdcd25.pdf
(4) www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/radverkehr#gtgt-gesund

www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/fahrleistungen-verkehrsaufwand-modal-split#fahrleistung-im-personen-und-guterverkehr
www.karlsruhe.de/b3/natur_und_umwelt/klimaschutz/klimakonzept.de


Kontakt

Sarah Meyer-Soylu

sarah.meyer@kit.edu  |  +49 721 608-23993

 

Eva Wendeberg

eva.wendeberg@kit.edu  |  +49 721 608-24841

 

Susanne Veith

susanne.veith@kit.edu  |  +49 721 608-26348

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