No plastic!

Die Idee

Unser Alltag ist geprägt von Plastikartikeln. Umwelttechnisch problematisch sind hierbei vor allem Einwegprodukte und Artikel, die immer wieder ersetzt werden. Ganz vorne mit dabei sind Lebensmittelverpackungen, Plastiktüten, Hygieneprodukte oder Getränkeflaschen.

Doch was ist eigentlich das Problem mit dem Plastik? Punkt eins: die Herstellung. Plastik wird zum Großteil aus fossilen Ausgangsstoff en hergestellt. Punkt zwei: die Kunststoff e sind in der Regel nicht biologisch abbaubar. Und das wiederum führt zur Ablagerung auf Mülldeponien und dem Eintrag in die Natur. Mikroplastik im Schnee, riesige Müllstrudel im Meer und Tiermägen voll mit Kunststoff produkten. Bis 2015 wurde weltweit rund 6300 Mt Plastikmüll erzeugt, von denen 79% auf Müllhalden und in der Natur landeten. Es gibt also genügend Gründe, den allumgreifenden und unhinterfragten Einsatz von Kunststoff en zu ändern.

Plastikfasten ist angesagt! Verpackungsloser Einkauf, die Wiederverwertung von Glas, Mehrweg anstelle von Einweg sowie der Wechsel vom Trinkwasser in Flaschen zum Leitungswasser stehen jetzt auf dem Programm. Auch im Badezimmer gibt es viel Kunststoff einzusparen, wenn beim Einkauf das Augenmerk auf „No Plastic!“ liegt. Seife statt Duschgel, Zahnpasta-Tabletten statt der Tube, Rasierhobel statt Plastikrasierer, Wattestäbchen mit Papierstiel. Oder auch Dinge für Kinder, die unterwegs häufi g als Geschenk den Weg in ihre Hände fi nden, bestehen meist aus Plastik. Schau dich um in deinem Alltag und mach dir bewusst wann und warum du Plastikmüll produzierst und ob du es vielleicht ändern kannst.


Wie lange soll das Experiment dauern?

Du kannst deine Experimentzeit zwischen 1 – 10 Monaten frei wählen.


Für wen ist das Experiment gedacht?

Für alle, die sich mit ihrem Plastikkonsum und dessen Auswirkungen auseinandersetzen wollen.


Welche Wirkung soll das Experiment haben?

Die Verminderung von Plastikartikeln in deinem Alltag und damit auch weniger Plastikmüll.


Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

Da die von uns verwendeten Kunststoff artikel meist eine Funktion erfüllen, musst du überlegen und dich informieren, wie du diese Lücke füllen kannst. Hierzu gibt es z.B. viele Blogs, ein Beispiel Besser Leben Ohne Plastik, die dir Alternativen verraten und inspirieren können.


Wie läuft die Dokumentation ab?

Vor dem Experiment: Vor Beginn des Experiments dokumentierst du eine Woche lang das Gewicht in Kilogramm deines Wertstoffmülls, also alle Verpackungen außer Glas und Papier. Teile uns die Zahl mit. Erfasse diesen Vergleichswert möglichst neutral und lass dich nicht von der Idee des Selbstexperiments beeinfl ussen. Achte darauf, dass durch das Experiment nicht dein Papierverbrauch steigt, da Papier durch seine höhere Dichte einen ähnlich großen CO2-Fußabdruck wie Plastik besitzt. Denke bei diesem Experiment eher in Richtung „unverpackt“.

 

Während des Experiments: Du kommunizierst wöchentlich das Gewicht deines Wertstoff mülls an uns. Gib Acht, dass Plastikmüll auch unterwegs anfallen kann, z.B. in Form eines To-Go-Bechers. Versuche diesen Müll zu vermeiden oder nimm ihn mit nach Hause und beziehe ihn in die Berechnung mit ein.


Kontakt

Sarah Meyer-Soylu

sarah.meyer@kit.edu  |  +49 721 608-23993

 

Eva Wendeberg

eva.wendeberg@kit.edu  |  +49 721 608-24841

 

Susanne Veith

susanne.veith@kit.edu  |  +49 721 608-26348

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